Teona Paichadze

LA FEMME

26. June bis 10. Juli 2018

Vernissage: Do 28. Juni, 17.00 – 20.00 Uhr

Finissage: So 08. Juli, 12.00 – 16.00 Uhr

Die Künstlerin ist anwesend

Georgian painter Teona Paichadze (1970). She is an artist designer.
Teona has graduated in collage of fine arts named I. Nikoladze (1985). Next, she passed in Tbilisi state Academy of Fine Arts (1989).
Teona Paichadze’s works are in private collections. She took part in several general exhibitions.

Von Manuskript zu Manuskript

Dimitris Depountis stellt seine
literarischen Stationen vor:
Übersetzungen, Studien, Texte

Zum zehnten Todestag des Dichters:
„Schriften und Stoffe von Iason Depountis (1919 – 2008)“

Es lesen Dimitris Depountis, Dagny Gioulami, Irina Kastrinidis


„Systema Naturae“, das Hauptwerk.

Sonntag, 27. Mai 2018, 11.00 Uhr

Der Nachlass und die Notizen vom runden Tisch.
Sonntag, 17. Juni 2018, 11.00 Uhr

Iason Depountis: Werkstatt I. Die Bomben.
Sonntag, 9. September 2018, 11.00 Uhr

Iason Depountis: Werkstatt II. Das All.
Donnerstag, 4. Oktober 2018, 19.00 Uhr


Initiiert von Maria Stergiou in Zusammenarbeit mit Akrotheama

Liebe Freundinnen und Freunde

Grosse Teile meiner „Ferien“ in den letzten Jahren habe ich im Keller des historischen Archivs des Museums Benaki in Athen verbracht. Dort liegt der literarische Nachlass meines Vaters, Iason Depountis, den ich betreue. Meine Tätigkeiten im Archiv sind vielfältig: Es gilt zum einen die über 150’000 hinterlassenen beschriebenen Seiten in ihrem Entstehungskontext zu verorten, zu archivieren, zu katalogisieren. Zum andern bedarf es laufend Nachforschungen für Projekte, die in letzter Zeit im Zusammenhang mit dem Werk meines Vaters entstanden sind.

Das herausragendste dieser Projekte war eine Ausstellung über Iason Depountis, mit deren Durchführung mich die Stadt Korfu 2015-2016 beauftragte. Die Arbeit daran brachte grundlegend Neues zutage. Ihr wichtigstes Resultat war, dass sich nun zum ersten Mal Biographisches und Zeitgeschichtliches strukturiert in einen direkten Zusammenhang mit der Werkentstehung stellen lassen.

Nun habe ich die Gelegenheit bekommen, die Ergebnisse der letzten Jahre auch in Zürich vorzustellen, was mir natürlich eine grosse Freude ist: Initiiert von Maria Stergiou im Rahmen von 4 Veranstaltungen in der Galerie Karouzou (siehe unten).
Die erste Veranstaltung am Vormittag des 27. Mai ist eine Wiederaufnahme der Einführung in das Hauptwerk, die ich nach 2006 verschiedentlich gehalten habe. Gerade für Leute, die damals nicht anwesend waren, ein guter Einstieg in Iason Depountis‘ Werk.

In der zweiten Veranstaltung am 17. Juni wird ein audiovisueller Zoom ins „depountische“ Werk unternommen.

Diese beiden ersten Matinees vor den Sommerferien enthalten nicht zuletzt durch die Rezitationen von Irina Kastrinidis und Dagny Gioulami eine ganze Menge schöner und anregender Momente.

Nach dem Sommer geht es dann mit Entdeckungen aus der Werkstatt weiter.

Eure Anwesenheit würde mich sehr freuen.

Lasst euch überraschen.

Herzliche Grüsse

Dimitris

VERANSTALTUNGSHINWEIS

Zürich, Mai 2018

2018 jährt sich zum zehnten Mal der Todestag von Iason Depountis, einem der bedeutendsten griechischen Dichter der Nachkriegszeit.

Iason Depountis stammt aus Korfu und studierte in Athen. Auf dem literarischen Parkett taucht er erstmals 1946 mit dem Gedichtband „I Exoria ton Athanaton“ („Das Exil der Unsterblichen“) auf. Nach dem Putsch der Obristen verliess er Griechenland im Jahr 1969 und lebte bis zu seinem Tod vorwiegend in der Schweiz. Die Gedichtsammlung „Systema Naturae“, 1969/1984 gehört zu den interessantesten Werken der Postmoderne. Wir haben seinen Sohn Dimitris Depountis, Literaturwissenschaftler und Übersetzer aus Zürich, der „Systema Naturae“ ins Deutsche übertragen hat, eingeladen, uns seinen Zugang zum Lebenswerk von Iason Depountis in vier Veranstaltungen zu präsentieren.

Dimitris Depountis, geboren in Athen, lebt in Zürich. Nach dem Studium der Germanistik und Philosophie an den Universitäten Zürich und Bordeaux promovierte er an der Universität Basel über die Manuskripte des Schweizer Autors Lorenz Lotmar. Depountis übersetzt Prosa und Lyrik aus dem Griechischen, u.a. von Vassilis Alexakis, Iason Depountis, Jakovos Kambanellis, Chronis Missios. Zurzeit arbeitet er an einer Monografie zu Leben und Werk von Alain Sax. In einer losen Reihe von Veranstaltungen bringt uns Dimitris Depountis Autoren und Werke nahe, mit denen er sich eingehend im Rahmen von Übersetzungen und Forschungsarbeiten befasste.

Zu den weiteren Mitwirkenden unserer Veranstaltungsreihe:

Dagny Gioulami, geboren in Bern, lebt in Zürich. Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Zürich, Schauspielerin u.a. an den Städtischen Bühnen Münster, am Theater Basel und Schauspielhaus Zürich. Seit 1998 schreibt Gioulami Liedtexte, Libretti und Theaterstücke.

Irina Kastrinidis, geboren und lebt in Zürich. Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Bern. Schauspielerin u.a. an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin sowie am Schauspielhaus Zürich. Gastspiele in Paris, Avignon, Athen, Wien und verschiedenen Städten Südamerikas.

Maria Stergiou, geboren und aufgewachsen in Griechenland, lebt in Zürich. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Ethnologie an der Universität Zürich. Master of Advanced Studies in Kulturmanagement an der Universität Basel über neue Formen von Artist-in-Residencies und die Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft.

Die Kulturgruppe AKROTHEAMA bezweckt durch ihre kulturellen Veranstaltungen die Förderung des interkulturellen Dialoges zwischen Griechenland und der Schweiz durch qualitativ hervorragende Beiträge aus Griechenland und von in der Schweiz lebenden griechischen Kulturschaffenden. Ihre Absicht ist, mit der Qualität und Kontinuität der Angebote das kulturelle Leben in der Schweiz mitzuprägen.

Nächste Ausstellungen

Scope Basel 2018, 12. 06 – 17.06. 2018

Teona Paichadze, 26. 06 – 10. 07. 2018

Evmorfia Ghika Rachouti, 22. 08 – 04. 09. 2018

Yakov Gisler, 18. 09.- 02.10. 2018

Toni Schorno, 01. 12. 2018 – 08. 01. 2019